Eigentlich brauchen wir uns nicht groß zu wundern. Kaum ein Unternehmen und dazu zählt auch ein Club, Disko oder ein Festival, was nicht versucht irgendwie seine Veranstaltung zu bewerben. So ist es naheliegend, das dies auf YouTube, StudiVZ, MySpace und Facebook geschieht, es ist einfach angenehm seine Freunde über seine Geburtstags Party zu Informieren oder sie zum Grill Abend ein zu Laden und so schön das ganze auch ist, es scheitert oft an einer kleinen Einstellung und Plötzlich ist das Haus Voll. Ein Club Interessiert das ehr weniger, die haben genug Kapazität und viele Leute lassen auch viel Geld da aber Privat bringt das schon mehr Probleme mit sich. L.M. von social-inside hat dazu eine gute Erklärung geschrieben, wie Partys verlaufen können und geplant sind / werden.
Nun hat es sich leider so entwickelt, das der Senat diese Partys gerne verbieten möchte. Weil die Polizeikosten so hoch sind aber ein Politiker schon meinte, das alles noch im Rahmen sei und man sich noch keine Sorgen machen müsse. Es sei ein Hype der Momentan umgeht und sich von Selbst Regulieren wird. Ich denke zwar nicht weniger anders, doch sprach der Politiker aus der Seele vieler Junger Leute und hat damit seine Wahl Chancen gesteigert.
Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) sagt: “Wir brauchen kein Versammlungsgesetz für Facebook”. Das bedeute aber nicht, dass man Ausschreitungen hinnehmen müsse. Damit haben sie auch nicht unrecht, den eigentlich müsste man Facebook Deutschland hier in Pflicht nehmen und die Einstellungen bei Facebook von vornherein schon passend eingestellt sein, so das sowas nicht aus versehen passieren kann. Auch könnte man eine Warnfunktion einrichten, so das der ersteller automatisch eine eMail erhält, wenn zum Beispiel 300 Menschen auf “Ich nehme Teil” geklickt haben, dann hätte er immer noch die Chance das Event Abzusagen.
Die nächste große Facebook-Party steht aber schon an. Am 30. September wollen sich viele Gegner des dann in Kraft tretenden Alkoholverbots in Hamburgs U-Bahnen zu einem “HVV-Abschiedstrinken” in Zügen und Bahnhöfen treffen. Das Vorbild ist London, wo es 2008 ein “Abschiedstrinken” gab. Hier hatten sich innerhalb kurzer Zeit um die 20 000 Menschen bei dem Facebook Envent angemeldet.

